Fokusfeld

Aktionsraum

Neue Felder öffnen – statt Altes verwalten
Der Aktionsraum steht für Orte, an denen Neues entsteht: durch Erprobung, Szenarien, Beteiligung und klare Impulse. Organisationen testen mutig, lernen schnell – und bringen Ideen in eine Form.

Auf dieser Seite finden Sie beispielhafte Formate und den konkreten Nutzen des Fokusfelds Aktionsraum – für einen Arbeitgeber, der sich weiterentwickelt und Zukunft gestaltet

Mögliche Spannungsfelder in der Eingliederungshilfe

Muträume fehlen – Sicherheitslogiken dominieren
Innovation braucht Räume, in denen etwas entstehen darf, bevor es fertig ist. In vielen Organisationen bestimmen jedoch Absicherung, Formalitäten oder die Angst vor Fehlern den Ton. So bleibt das Neue im Kopf – statt im Ausprobieren.

Prozesse planen ohne echte Erprobung
Konzepte werden oft lange diskutiert, aber selten getestet. Ohne kleine Experimentierräume bleibt unklar, was im Alltag wirklich trägt. Wo Erprobung fehlt, entstehen Lösungen, die auf dem Papier funktionieren – aber nicht im Leben der Menschen.

Beteiligung gewollt – aber schwer umgesetzt
Teams möchten Nutzer:innen, Mitarbeitende und Angehörige einbeziehen. Doch Zeitdruck, Rollenunklarheit oder alte Gewohnheiten führen dazu, dass Beteiligung gut gemeint, aber nicht wirksam ist. Es entstehen Angebote ohne Resonanz – statt gemeinsam entwickelten Wegen.

Beispielhafte Formate

Thema

Kurzbeschreibung

Erprobungsräume im Echtbetrieb gestalten

Organisationen testen neue Ideen bewusst im Kleinen – mit klarer Zielgruppe, definiertem Zeitraum und begleitender Auswertung. Von flexiblen Assistenzmodellen bis zu neuen Wohn- oder Arbeitsarrangements: Erprobung zeigt, was trägt, bevor Strukturen angepasst werden.

Zukunftswerkstätten mit Szenarienarbeit

In moderierten Entwicklungssettings arbeiten Teams mit Szenarien, Wirkungskarten und Trendanalysen. So entstehen tragfähige Zukunftsbilder für diverse Assistenzformen – mit strategischem Weitblick und alltagsnaher Umsetzungsperspektive.

Impulsformate für mutige Innovation

Kurz, präzise und wirksam: In kompakten Workshop-Sequenzen werden neue Ideen angestoßen, Reibungspunkte sichtbar gemacht und erste Prototypen entwickelt. Geeignet für Teams, die schnell testen, lernen und mutig weiterdenken wollen.

Arbeitsformate für neue Rollen- und Teamlogiken

Teams erproben neue Verantwortungsmodelle, Entscheidungsprozesse und Formen der Zusammenarbeit – z. B. mit Rollenklärung, Prozesssimulationen oder Strukturaufstellungen. So wird sichtbar, welche Logiken funktionieren und wo Anpassung nötig ist.

Co-Creation-Sprints mit Nutzer:innen & Mitarbeitenden

In kurzen, intensiven Arbeitsphasen entstehen Lösungen gemeinsam mit denen, die sie später leben. Mit Methoden aus Design Thinking, Rapid Prototyping und sozialraumorientierter Bedarfsermittlung. Ergebnis: Lösungen, die Resonanz haben.

Großgruppenformate für gemeinsame Ausrichtung

Open Space, Zukunftskonferenz oder World Café – methodisch fundiert und beteiligungsorientiert. Große Gruppen entwickeln gemeinsam Verständigung, Richtung und konkrete Entwicklungsschritte. Ideal für Organisationen, die viele Menschen in Bewegung bringen wollen.

Wirkung und Nutzen

Mut wird handhabbar – Entwicklung bekommt Struktur

Beteiligung wird erlebbar – und Ergebnisse tragfähig

Zukunftsfähigkeit wächst durch gemeinsames Lernen

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Klarzeichner

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Sichert Verständigung im Alltag –
damit Informationen ankommen und Teilhabe gelingt.
 
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Gibt Sicherheit im BTHG-Alltag –
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Übersetzt Bedarfe in fachlich stimmige Assistenz –
nah am Leben der Menschen.

 
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Schafft Verständigung zwischen Nutzer:innen,
Angehörigen und Teams – auch bei Konflikten.

 
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Spiegelbild

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Macht Wirkung, Kultur und Zusammenarbeit sichtbar –
für klare Entwicklungsschritte.
 
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Bündelt Kräfte im Sozialraum – um Rahmenbedingungen
zu verändern und Teilhabe zu stärken.
 
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