Wie soll das alles gehen?

Aufgaben im Dauerlauf

 
Neue wirksame Assessments für Assistenzleistungen, ein gelebtes Gewaltschutzkonzept, neue Fachkonzepte, eine softwaregestützte Dokumentation – und das alles bitte „mal eben“ neben dem ohnehin vollen Alltag.

In der Eingliederungshilfe reihen sich große Themen oft direkt hintereinander. Kaum ist das eine auf den Weg gebracht, klopft schon das nächste an die Tür.
Häufig fehlt es an dem, was solche Veränderungen leichter und nachhaltiger macht: Ausreichend Zeit, verlässliche Ressourcen und eine gute Vorbereitung inklusive dem passenden Werkzeug.
Und selbst wenn Zeit und Ressourcen da wären – oft fehlt noch etwas anderes: Das nötige Rüstzeug, um solche Veränderungen wirksam zu gestalten.

Was für uns zwingend zum Rüstzeug dazu gehört

 

Unser Fokus liegt dabei in diesem Magazin-Beitrag auf zwei wichtigen Bausteinen: Projektmanagement und Digitalisierung.

Projektmanagement, das Ziele klar benennt, Zuständigkeiten festlegt, Schritte strukturiert, Meilensteine überprüfbar macht – damit komplexe Vorhaben in der Eingliederungshilfe überschaubar und machbar werden.

Und Digitalisierung, die nicht nur Prozesse erleichtert, sondern auch kreative Möglichkeiten eröffnet: Tools, die Ordnung schaffen, Kommunikation vereinfachen, Ideen sichtbar machen und Zusammenarbeit fördern – auch über Standorte hinweg.

Beides wirkt besonders dann, wenn es mit Methoden kombiniert wird, die Teams wirklich mitnehmen. Denn nur so wird aus einem zusätzlichen Auftrag ein tragfähiger Teil des Alltags – und Veränderung kann nachhaltig wirken.

Die Lücke in Ausbildung und Alltag

 

In der Ausbildung oder im Studium für die Eingliederungshilfe kommen Themen wie Projektmanagement oder der gezielte Einsatz digitaler Werkzeuge immer noch nicht ausreichend genug vor – zumindest nicht so, um sie dann auch wirksam anzuwenden.
Und im Berufsalltag gelten sie oft als „nice to have“ – zu teuer sie schulen zu lassen, zu zeitaufwendig, scheinbar nicht dringend genug.

In der Wirtschaft sind solche Kompetenzen längst Standard, in der Eingliederungshilfe hingegen sind sie selten systematisch vorhanden. Was fehlt, wird oft nebenbei gelernt – mitten im laufenden Tagesgeschäft, ohne Raum für gezieltes Üben oder strukturierten Aufbau. So bleibt wertvolles Wissen Stückwerk, statt zum tragfähigen Fundament zu werden.

Was es aus unserer Sicht braucht

 

Wie schon deutlich wurde: Zeit, Ressourcen und gute Vorbereitung sind die Basis – aber allein nicht genug.
Damit aktuelle, in der Eingliederungshilfe zu bewegende Themen nicht im Tagesgeschäft versanden, braucht es zwei entscheidende Säulen: Projektmanagement und Digitalisierung – und zwar in einer Form, die zur Eingliederungshilfe passt.

Das bedeutet aus unserer Sicht:

  • Projektmanagement, das Klarheit schafft: Ziele, Zuständigkeiten und Abläufe transparent machen, Meilensteine festlegen, Fortschritte sichtbar machen.

  • Digitale Werkzeuge, die entlasten und inspirieren: Von der strukturierten Aufgabenplanung bis zur kreativen Visualisierung von Ideen.

  • Passung statt Pflicht: Tools und Methoden müssen zur Organisation, zum Team und zum individuellen Arbeitsstil passen – sonst bleiben sie Theorie.

  • Beteiligung von Anfang an: Wer den Weg mitgehen soll, braucht die Möglichkeit, ihn mitzugestalten. Und auch das Know-How dazu.

Nur wenn diese Elemente zusammenspielen, können Veränderungen bzw. Neuerungen nicht nur eingeführt, sondern auch nachhaltig gelebt werden.

Wie das gehen kann – und was es bewirkt

 

Projektmanagement-Methoden und digitale Hilfsmittel entfalten ihre Wirkung, wenn sie verständlich erklärt, praxisnah vermittelt und gemeinsam eingeführt werden. So sinken Widerstände, weil klar wird, dass es nicht um zusätzliche Bürokratie geht, sondern um echte Entlastung.
Die Bereitschaft wächst, Neues auszuprobieren, weil der Nutzen im eigenen Arbeitsalltag spürbar wird. Komplexe Vorhaben werden überschaubar, weil jeder weiß, wo das Projekt steht und was als Nächstes ansteht.

Das Ergebnis: Weniger Chaos, mehr Klarheit und spürbare Wirksamkeit – Projekte werden nicht „irgendwie erledigt“, sondern führen zu nachhaltigen Verbesserungen im Alltag.

Was wir dazu anbieten

 

Bei ondela schaffen wir Lernräume, in denen Mitarbeitende der Eingliederungshilfe genau diese Kompetenzen aufbauen – praxisnah, alltagstauglich und ohne überflüssigen Fachjargon. Wir verbinden Projektdenken mit digitalen Helfern, Methoden mit Haltung – und setzen immer bei den Themen an, die bei den Teilnehmenden aktuell wirklich relevant sind.

Ob es um den gezielten Einsatz digitaler Helfer oder um „verstehbares Projektmanagement“ für komplexe Vorhaben geht – in unseren Workshops arbeiten wir mit konkreten Beispielen aus Ihrer Praxis.
So wird dann aus einem „Wie soll das alles gehen?“ ein „So können wir es machen“.

PS: Mehr dazu erfahren Sie in unseren Formaten „Von Canva bis KI – digitale Helfer praxisnah einsetzen in der Eingliederungshilfe“ und „Anpacken & umsetzen – Projektmanagement, das in der Eingliederungshilfe wirkt“